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The challenge of walking tall

Uta Christ-Milz & Helmut Milz

Uta Christ-Milz
Uta Christ-Milz

Dipl.Päd., geboren 1954, abgeschlossene Studien in Erziehungswissenschaften, Psychologie, Politologie und Amerikanistik (Heidelberg, Berkeley, Berlin); Dipl. Feldenkrais-Pädagogin; Ausbildung in Mindfullness Based Stress Reduction (n. J. Kabat-Zinn), körpertherapeutische Ausbildung am Esalen-Institute; langjährige Weiterbildungen mit PionierInnen der Körper- und Psychotherapie. seit 1994 Praxis für Körperpädagogik in Marquartstein, Bayern; Mutter von drei Kindern.

Helmut Milz
Helmut Milz

Prof. Dr. med., praktizierender Facharzt für Psychotherapeutische Medizin und Allgemeinmedizin, unterrichtet Gesundheitsförderung an der Universität Bremen, hat sich schwerpunktmäßig mit leiborientierten, psychosoamtischen Lern- und Therapiemethoden befasst, war Berater der WHO, ist Autor verschiedener Bücher über ganzheitliche Medizin und Körperlichkeit, kooperiert seit vielen Jahren mit international anerkannten Systemdenkern.

http://www.Helmutmilz.de

Mastering upright walking is a long, playful, sometimes even a painful process. Each new step we take in life asks for finding new equilibrium and balance. Philosophers understand the upright gait as an expression of human dignity, strengthening the backbone against humiliation, dependency and subjugation. Writers describe the gait as “the physiognomy of the body”. Psychologist read its “body language”. Anatomists, physiologists, physicists and mechanics study different facets of this amazingly complex behavior. Experts in robotic science and artificial intelligence try to imitate its genius. Herds of educators and orthopedics provide advice and tools for its proper use and restitution. We can walk to simply transport our bodies or we can walk with more pleasure, mindfully.

In this workshop we will experiment within our somatic labyrinths. As possible Ariadne-threads we will use or senses, attentiveness to gravity, resistance, equilibrium and dynamic postures. We will explore how emotions inspire or hinder walking. How can we walk with more ease and less pain? How may we gain more self-confidence and shrink less in front of authorities? We will try unusual walking options, while lying on the floor, study subtle sensory-motor connections of walking and explore possible effects of “motor imagery”. In addition we will offer insights of current psycho-neuro-somatic research. As references in this journey we will use new somatic techniques such as the Feldenkrais Method, Sensory Awareness, Eutony or Body-Mind Centering.

Die Herausforderung des aufrechten Gangs

Aufrecht gehen zu können ist für die Menschen ein langer, spielerischer, manchmal auch ein schmerzlicher Prozess. Jeder Schritt im Leben erfordert, dass wir neues Gleichgewicht und Balance finden. Philosophen sprechen von der Menschenwürde des aufrechten Gangs und betonen die Stärkung des Rückgrats gegen Erniedrigung, Abhängigkeit und Unterwerfung. Schriftsteller beschreiben den menschlichen Gang als „die Physiognomie des Körpers“. Psychologen lesen dessen „Körpersprache“. Anatomen, Physiologen, Physiker oder Mechaniker studieren sein ungemein komplexes Verhalten. Experten der Roboterentwicklung und der künstlichen Intelligenz versuchen seine Genialität nachzuahmen. Herden von Erziehern und Orthopäden bieten Ratschläge und Hilfen zum richtigen Gebrauch des Gehens und dessen Wiederherstellung. Wir können unseren Körper einfach transportieren oder wir können achtsam, mit mehr Leichtigkeit gehen.


In diesem Workshop werden wir ungewöhnliche Erfahrungen in unserem somatischen Labyrinth machen. Als Ariadnefäden dienen uns dabei unsere Sinne, die Aufmerksamkeit für Schwerkraft, Widerstand, Gleichgewicht und dynamischen Haltungen. Wir werden erkunden wie Gefühle das Gehen fördern oder hindern. Wie können wir mit weniger Mühen und Schmerzen gehen? Wie gewinnen wir mehr Selbstvertrauen und schrumpfen weniger gegenüber Autoritäten? Wir werden neue Arten des „Gehens im Liegen“ erproben, subtile senso-motorischen Verbindungen studieren und mögliche Wirkungen von vorgestellten Bewegungen („motor imagery“) kennen lernen. Als Grundlagen in diesen Workshop nutzen wir neue Methoden des somatischen Lernens wie die Feldenkrais-Methode, Sensory Awareness, Eutonie und Body-Mind Centering.

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© 2013 ETH Zurich | Imprint | Disclaimer | 21 April 2010
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